Hello everybody,
Besuchsfreie Zeit ist um und nun ist mein Bruder mit Familie hier. Die Zwischenzeit habe ich tatsächlich für Unikram genutzt und der lästige Praktikumsbericht ist schon abgegeben, yippieh.
Die Arbeit macht weiterhin Spaß, hatte einige Tage ein bisschen Leerlauf, aber jetzt stapelt sich gerade die Arbeit.
Letzte Woche hatte Alison Besuch von ihrem Bruder und einem Freund und so hatte ich quasi eine englische Woche. Wir waren zusammen Hühnchen essen (Knoblauchhühnchen ist hier ganz typisch), Dart spielen, Bowlen und mal wieder im Siam Park – daher auch mein Betreff, natürlich sind die zwei nicht wirklich in den Schatten bei 30 Grad…nunja.
Mein Englisch verbessert sich so also Tag für Tag und seit neusten rede ich auch mit meiner Mitbewohnerin Englisch (verstärkt seit sie auch nicht-spanischen Besuch hier hat), so dass meine Spanischaufbesserungsversuche mit Hilfe spanischer Klatschzeitschriften am Laufenden gehalten werden.
Weitere Erkundungstouren habe ich noch nicht gemacht. Außer einem kurzen Abstecher nach Los Cristianos, war ich hier im Ort. Jetzt habe ich aber erstmal das Wochenende und Montag wg. dem „Tag der Kanaren“ frei und werde mit meinem Besuch einige schöne Ausflüge machen…
Und dann kommt auch schon Julian und wir werden dann zusammen sowohl TUI-Ausflüge machen, als auch mit dem eigenen Mietwagen losziehen…ich freue mich schon!
So, nun erstmal schnell in den Parfumshop, Wünsche erfüllen – wer noch welche hat, schnell her damit ;)
Habe gestern übrigens zum ersten Mal in meinem Leben Paella gemacht und war sehr zufrieden damit – Bilder davon wie immer unter nebenstehendem Link!
Heute gibt´s übrigens keine sonnigen Grüße, ich hatte euch schon so viel geschickt, dass es jetzt schon einige Tage sehr bewölkt war ;) Also in diesem Sinne: ein schönes Wochenende und hasta la proxima,
Doro
Montag, 31. Mai 2010
Samstag, 15. Mai 2010
Freitag, 14. Mai 2010
Dot is baaaaaaaaack
Hallo ihr fleißigen Leser,
da ich schon Beschwerden über fehlende Berichte bekommen habe, ist es jetzt mal wieder an der Zeit…
Ich habe in den letzten Wochen viiiiiiiiel erlebt! Wo fang ich an? Meine Arbeit macht weiterhin viel Spaß, ich habe viel zu tun, kenne mich schon langsam aus und freue mich, dass alles so gut läuft. Meine englische Kollegin Alison macht mir das Leben auch wirklich leicht und auch meine Chefin ist supernett – und nennt mich ab jetzt Churrita, wenn ich das richtig verstanden habe, eine kanarische Version von „Liebling“. (Das Verb churritar heißt übrigens grunzen…ob ich das mit Liebling wohl falsch verstanden habe??)
Das schönste an meiner Arbeit sind aber in der Tat die Ausflüge, auf denen ich die Insel näher kennen lernen darf – dazu später mehr.
Leider hatte ich wohnungsmäßig etwas Pech: Eines schönen Tages vor mehr als 3 Wochen stand plötzlich ein Mann in der Tür als ich nach Hause kam – es stellte sich raus, dass das M. ist, ein Deutscher, von dem mir meine Mitbewohnerin schon mal erzählt hatte. Er wollte ein bisschen Urlaub bei uns machen, war vorher im Norden und wollte „ins Immobiliengeschäft einsteigen“. Für einen 46jährigen (!!) fand ich das ja schon etwas träumerisch, aber gut.
Um es kurz zu machen: er nahm Essen und Trinken von mir, hat es selbst nach meinem Anschiss nicht für nötig gehalten, sich zu entschuldigen / er nahm mein Rad (Rad meiner Mitbewohnerin um genauer zu sein), mit dem ich zum Büro gefahren war einfach mit und ich dachte bis 22 Uhr abends, dass es geklaut worden sei / er schmiss Insektenspray, dass meiner Vermieterin gehört und ich gerne benutzt habe, einfach weg („Das ist Gift!“) / er schleppte jeden Tag was neues an (große Bilder, die ein Supermarkt aussortiert hatte, 5 Packungen Toast, die er „gefunden“ hatte und heute stand ein Karton mit Schuhen von der Tür – leider nur einzelne, aber „die kann man ja als Ersatzteillager verwenden“). Er vermieste mir etwas die Stimmung in den letzten Wochen, da er einfach eine sehr seltsame Art an sich hat und einfach kein guter Mitbewohner ist! Meine portugiesische Mitbewohnerin war übrigens 3 Wochen im Urlaub und hat das Ganze nicht mitbekommen. Habe mich dann gestern durchgerungen, mich bei der Vermieterin zu beschweren – M. rückte auch nicht mit der Sprache raus, wann (und ob) er überhaupt wieder gehen will. Sie beruhigte mich und verlangte von ihm erstmal Miete für die letzten Wochen, die er gar nicht mehr bezahlt hatte und er sagte, dass er am Samstag fliegt – yippieh, der Tag ist schon rot in meinem Kalender markiert!
Erfreulich war, dass ich das Ganze nicht alleine durchstehen musst, sondern gemeinsam mit Silke, die hier zu Besuch war (eine Freundin „von zuhause“). Sie war 9 Tage hier und wir hatten eine schöne Zeit! Nach der Arbeit ging´s es für mich nicht einfach einkaufen, kochen, ausruhen etc. pp., sondern wir unternahmen was, gingen shoppen, mal an den Strand und genossen gutes Essen (viel Salat mit leckeren kanarischen Soßen kristallisierte sich schnell zum Favoriten heraus… )
Ich sollte ja sowieso einige Ausflüge mitmachen und meine Kollegin schickte Silke einfach mit – so dass ich ein paar Tage frei hatte und diese ganz offiziell mit ihr verbringen konnte. Zunächst waren wir auf einer Nordrundfahrt, „La Laguna und die Zauberwälder“ genannt. Wir schauten uns die schöne Bischofssitz- und Universitätsstadt La Laguna im Norden an, und froren bitterlich – hatte vergessen, dass es im Norden ganz schön kalt sein kann. Danach wurde es aber ein richtig schöner (und warmer!) Tag – wir fuhren durch das Anaga-Gebirge in den hohen Norden, machen viele Fotostopps (und ich habe zum ersten Mal den schneebedeckten Teide – den höchsten Berg Spaniens – gesehen) und fuhren dann wieder hinunter ans Meer in das kleine Örtchen Taganana. Dort gab´s ziemlich zackig ein Touri-Mittagessen, was aber nichtsdestotrotz lecker war (vor allem von der Knobisoße hatten wir noch länger was…) und dann ging es zum wunderschönen Saharasandstrand Las Teresitas in der Nähe der Hauptstadt, um sich vor der Heimfahrt noch einmal die Füße zu vertreten. Die Landschaft war beeindruckend und der Busfahrer hat seine Sache auf den schmalen Serpentinen gut gemacht – auch die Reiseleiterin hat viele interessante Infos über die Insel gegeben. Leider haben wir sie am Anfang kaum verstanden (knisternde Anlage und zudem starker Dialekt) und dann hörte sie auch wirklich kaum mehr auf zu reden – erklärte auf der Fahrt durch das Gebirge jede einzelne Pflanze mit lateinischer Bezeichnung, was dann doch etwas viel war...
Am Wochenende hatten wir nach einem durchaus erfolgreichen Shoppingausflug nach Santa Cruz, das Vergnügen in den Siampark zu gehen, einem riesen Wasserspaßpark hier im Süden – ich war bereits die Woche vorher mit Alison dort und kannte das Ganze schon. Dort gibt’s viele Rutschen, einen „Lazy River“, in dem man sich mit Schlauchringen treiben lassen kann und einen tollen weißen Sandstrand zum Relaxen. Die Rutschen reichen von langweilig bis „ich sterbe gleich“ und ich war fast schon froh, dass eine schwierige geschlossen war (die Woche vorher wurde ich quasi gezwungen sie zu rutschen…selten so geschrieen…). Schließlich waren wir diesen Mittwoch noch im Loro Parque, einem Tierpark im Norden, der von einem Deutschen in den 70ern als Papageienpark aufgebaut wurde (Loro = Papagei). Heute beherbergt der Park nicht nur die größte Papageiensammlung der Welt, sondern auch Tiger, eine Gorilla-Junggesellengruppe, das größte Pinguinarium der Welt, 4 Orcas, Delfine, Seelöwen…es ist – würde ich sagen – kein richtiger Zoo, dafür gibt es von den „normalen“ Tieren zu wenige, mich erinnert das Ganze eher an Seaworld o.ä., woher auch viele Tiere stammen. Wir haben uns die Delfin- / Seelöwen- und Orcashow angeschaut und alle drei waren faszinierend und wirklich gut gemacht. Nach einem sehr reichhaltigen Mittagessen durften wir noch einen Blick hinter die Kulissen werfen – uns wurde unter anderem das Gorilla-Gehege, das Pinguinarium, Maschinenräume und auch das Orabecken von unten gezeigt. Viele beeindruckende und interessante Fakten, die den Besuch dort gelungen abrundeten. Nach der doch recht langen Heimfahrt genossen wir dann das letzte Mal Salat und Soßen , bevor Silke heute wieder heimflog – dank weggezogener Vulkanwolke war dies problemlos möglich.
Ich habe jetzt 10 Tage besuchsfrei und werde mich etwas um Unikram kümmern und das Wochenende natürlich für weitere Erkundungstouren nutzen…
Übrigens, wirklich, ich schicke den ganzen Tag so viel Sonnenschein, bald müsste es in Deutschland auch wieder wärmer werden!
Viele Grüße, Doro – Thea – Dot – Sister Dorothea ;)
da ich schon Beschwerden über fehlende Berichte bekommen habe, ist es jetzt mal wieder an der Zeit…
Ich habe in den letzten Wochen viiiiiiiiel erlebt! Wo fang ich an? Meine Arbeit macht weiterhin viel Spaß, ich habe viel zu tun, kenne mich schon langsam aus und freue mich, dass alles so gut läuft. Meine englische Kollegin Alison macht mir das Leben auch wirklich leicht und auch meine Chefin ist supernett – und nennt mich ab jetzt Churrita, wenn ich das richtig verstanden habe, eine kanarische Version von „Liebling“. (Das Verb churritar heißt übrigens grunzen…ob ich das mit Liebling wohl falsch verstanden habe??)
Das schönste an meiner Arbeit sind aber in der Tat die Ausflüge, auf denen ich die Insel näher kennen lernen darf – dazu später mehr.
Leider hatte ich wohnungsmäßig etwas Pech: Eines schönen Tages vor mehr als 3 Wochen stand plötzlich ein Mann in der Tür als ich nach Hause kam – es stellte sich raus, dass das M. ist, ein Deutscher, von dem mir meine Mitbewohnerin schon mal erzählt hatte. Er wollte ein bisschen Urlaub bei uns machen, war vorher im Norden und wollte „ins Immobiliengeschäft einsteigen“. Für einen 46jährigen (!!) fand ich das ja schon etwas träumerisch, aber gut.
Um es kurz zu machen: er nahm Essen und Trinken von mir, hat es selbst nach meinem Anschiss nicht für nötig gehalten, sich zu entschuldigen / er nahm mein Rad (Rad meiner Mitbewohnerin um genauer zu sein), mit dem ich zum Büro gefahren war einfach mit und ich dachte bis 22 Uhr abends, dass es geklaut worden sei / er schmiss Insektenspray, dass meiner Vermieterin gehört und ich gerne benutzt habe, einfach weg („Das ist Gift!“) / er schleppte jeden Tag was neues an (große Bilder, die ein Supermarkt aussortiert hatte, 5 Packungen Toast, die er „gefunden“ hatte und heute stand ein Karton mit Schuhen von der Tür – leider nur einzelne, aber „die kann man ja als Ersatzteillager verwenden“). Er vermieste mir etwas die Stimmung in den letzten Wochen, da er einfach eine sehr seltsame Art an sich hat und einfach kein guter Mitbewohner ist! Meine portugiesische Mitbewohnerin war übrigens 3 Wochen im Urlaub und hat das Ganze nicht mitbekommen. Habe mich dann gestern durchgerungen, mich bei der Vermieterin zu beschweren – M. rückte auch nicht mit der Sprache raus, wann (und ob) er überhaupt wieder gehen will. Sie beruhigte mich und verlangte von ihm erstmal Miete für die letzten Wochen, die er gar nicht mehr bezahlt hatte und er sagte, dass er am Samstag fliegt – yippieh, der Tag ist schon rot in meinem Kalender markiert!
Erfreulich war, dass ich das Ganze nicht alleine durchstehen musst, sondern gemeinsam mit Silke, die hier zu Besuch war (eine Freundin „von zuhause“). Sie war 9 Tage hier und wir hatten eine schöne Zeit! Nach der Arbeit ging´s es für mich nicht einfach einkaufen, kochen, ausruhen etc. pp., sondern wir unternahmen was, gingen shoppen, mal an den Strand und genossen gutes Essen (viel Salat mit leckeren kanarischen Soßen kristallisierte sich schnell zum Favoriten heraus… )
Ich sollte ja sowieso einige Ausflüge mitmachen und meine Kollegin schickte Silke einfach mit – so dass ich ein paar Tage frei hatte und diese ganz offiziell mit ihr verbringen konnte. Zunächst waren wir auf einer Nordrundfahrt, „La Laguna und die Zauberwälder“ genannt. Wir schauten uns die schöne Bischofssitz- und Universitätsstadt La Laguna im Norden an, und froren bitterlich – hatte vergessen, dass es im Norden ganz schön kalt sein kann. Danach wurde es aber ein richtig schöner (und warmer!) Tag – wir fuhren durch das Anaga-Gebirge in den hohen Norden, machen viele Fotostopps (und ich habe zum ersten Mal den schneebedeckten Teide – den höchsten Berg Spaniens – gesehen) und fuhren dann wieder hinunter ans Meer in das kleine Örtchen Taganana. Dort gab´s ziemlich zackig ein Touri-Mittagessen, was aber nichtsdestotrotz lecker war (vor allem von der Knobisoße hatten wir noch länger was…) und dann ging es zum wunderschönen Saharasandstrand Las Teresitas in der Nähe der Hauptstadt, um sich vor der Heimfahrt noch einmal die Füße zu vertreten. Die Landschaft war beeindruckend und der Busfahrer hat seine Sache auf den schmalen Serpentinen gut gemacht – auch die Reiseleiterin hat viele interessante Infos über die Insel gegeben. Leider haben wir sie am Anfang kaum verstanden (knisternde Anlage und zudem starker Dialekt) und dann hörte sie auch wirklich kaum mehr auf zu reden – erklärte auf der Fahrt durch das Gebirge jede einzelne Pflanze mit lateinischer Bezeichnung, was dann doch etwas viel war...
Am Wochenende hatten wir nach einem durchaus erfolgreichen Shoppingausflug nach Santa Cruz, das Vergnügen in den Siampark zu gehen, einem riesen Wasserspaßpark hier im Süden – ich war bereits die Woche vorher mit Alison dort und kannte das Ganze schon. Dort gibt’s viele Rutschen, einen „Lazy River“, in dem man sich mit Schlauchringen treiben lassen kann und einen tollen weißen Sandstrand zum Relaxen. Die Rutschen reichen von langweilig bis „ich sterbe gleich“ und ich war fast schon froh, dass eine schwierige geschlossen war (die Woche vorher wurde ich quasi gezwungen sie zu rutschen…selten so geschrieen…). Schließlich waren wir diesen Mittwoch noch im Loro Parque, einem Tierpark im Norden, der von einem Deutschen in den 70ern als Papageienpark aufgebaut wurde (Loro = Papagei). Heute beherbergt der Park nicht nur die größte Papageiensammlung der Welt, sondern auch Tiger, eine Gorilla-Junggesellengruppe, das größte Pinguinarium der Welt, 4 Orcas, Delfine, Seelöwen…es ist – würde ich sagen – kein richtiger Zoo, dafür gibt es von den „normalen“ Tieren zu wenige, mich erinnert das Ganze eher an Seaworld o.ä., woher auch viele Tiere stammen. Wir haben uns die Delfin- / Seelöwen- und Orcashow angeschaut und alle drei waren faszinierend und wirklich gut gemacht. Nach einem sehr reichhaltigen Mittagessen durften wir noch einen Blick hinter die Kulissen werfen – uns wurde unter anderem das Gorilla-Gehege, das Pinguinarium, Maschinenräume und auch das Orabecken von unten gezeigt. Viele beeindruckende und interessante Fakten, die den Besuch dort gelungen abrundeten. Nach der doch recht langen Heimfahrt genossen wir dann das letzte Mal Salat und Soßen , bevor Silke heute wieder heimflog – dank weggezogener Vulkanwolke war dies problemlos möglich.
Ich habe jetzt 10 Tage besuchsfrei und werde mich etwas um Unikram kümmern und das Wochenende natürlich für weitere Erkundungstouren nutzen…
Übrigens, wirklich, ich schicke den ganzen Tag so viel Sonnenschein, bald müsste es in Deutschland auch wieder wärmer werden!
Viele Grüße, Doro – Thea – Dot – Sister Dorothea ;)
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