Hola again,
nachdem ich meine erste Arbeitswoche überstanden habe, ist es an der Zeit wieder mal zu schreiben.
Am ersten Arbeitstag erlitt ich einen kleinen Schock, als ich erfuhr, dass meine Chefin krankgeschrieben ist und ich so nur mit einer Kollegin zusammenarbeite – die Engländerin ist. Und so kam, dass Dot(t) (ich weiß auch nicht wie ich immer zu solchen Spitznamen komme!?) ihr Englisch verbesserte. Was ja nun nicht das schlechteste ist. Nachdem ich meine deutschen Bücher recht schnell gelesen hatte, lese ich nun sogar schon mein 2. englisches Buch! Im Büro sitzen wir alle zusammen, so dass ich von hinten deutsch höre, von rechts russisch, von links spanisch und von vorne englisch. Das nenne ich ein internationales Unternehmen! Da ich diese Polizeisache erledigen musste, verschoben wir die eigentlich geplanten Ausflüge, schade, aber dafür hab ich jetzt diese Nummer (und habe einige Behördengänge völlig umsonst unternommen…und mich dafür vom Polizisten als Lügnerin beschimpfen lassen, prima)
Meine eigentliche Arbeit in der Marketingabteilung startete abwechslungsreich, ich mache das was gerade anfällt, wie zum Beispiel Powerpoints gestalten, Verträge überprüfen, Termine ausmachen – darf also schon viel machen und freue mich darüber! Die erste Woche verging leider ohne die versprochenen Ausflüge, aber ich freute mich auf Dienstag, da wir einen Katamaranausflug mit neuen Reiseleitern mitmachen sollten. Auch dieser wurde verschoben, aber gestern war es endlich so weit…wir verließen das Büro schon gegen Mittag (daran könnte ich mich einmal die Woche durchaus dran gewöhnen) und fuhren zu einem kleinen Hafen – unterwegs trafen wir den Freund meiner Kollegin und seine Arbeitskollegen, die uns begleiten sollten. Zunächst ging es einmal in eine nette Bar am Hafen und es gab TAPAS – lecker! Die 4 Männer, die uns begleiteten waren sehr nett und lustig – alle kommen aus verschiedenen spanischsprachigen Ländern und hatten viel zu erzählen. Dann ging´s mit vielen Touris (fast alle deutsche!) und einigen Reiseleitern (englisch) auf´s Boot – ich hatte etwas Bedenken, da ich nur ungern an eine Hafenrundfahrt in Barcelona zurückdenke, die ich nur mit geschlossenen Augen und mit tiiiiiiiiief durchatmen überstanden habe. Da ich aber auch schon mal auf einem Katamaran-Delfin-Ausflug war, wo es mir gut ging, wollte ich alles mal auf mich zukommen lassen. Um es abzukürzen: Wir waren fünf Stunden unterwegs und die Wellen sehr hoch – wir sahen Delfine, ich schwamm mit einer riesen Schildkröte und habe mich nur zwei Mal übergeben. Tranquila, niña. Die Spanier kümmerten sich aufopfernd um mich, die Crew brachte mir Tüten, und das schlimmste war eigentlich, dass ich schlimm fror und selbst lange Klamotten und 2 Decken mich nicht davon abbringen konnten am ganzen Leib zu zittern. Nunja, was soll ich sagen – ich hab es abermals überlebt, aber werde die restlichen Bootsauflüge aus unserem Programm nicht testen. Auch wenn dies natürlich verlockend ist. Der Plan ist wohl, dass ich jeden Ausflug einmal mitmachen soll um Bescheid zu wissen; ein Teil meiner Arbeit ist auch so genannte Frees zu organisieren, also kostenlose Eintritte / Touren etc. für Reiseleiter, Mitarbeiter etc. Da es auf Teneriffa mehr gibt als nur Wasser, freue ich mich schon sehr auf weitere Ausflüge.
A propos, am Wochenende fuhr ich nach Santa Cruz, die Hauptstadt, zum Sightseeing und Shopping. Man bekommt schnell einen Eindruck von der Stadt, das sie nicht so riesig ist und mir hat es gut gefallen – war bestimmt nicht das Letzte mal dort. Die Fahrt dauert nur 50 Minuten und kostet 10 Euro hin- und zurück – ich liebe das Bussystem hier!
Am Wochenende traf ich außerdem auf eine Freundin aus Gießen, die hier Wanderurlaub machte – wir waren lecker Fisch essen, auch wenn wir erst eine Stunde nach etwas weniger touristischem suchen mussten. Kam jetzt schon zweimal in den Genuss von kanarischem Essen (Runzelkartoffeln mit Mojo, einer Soße, die es in einer grünen und in einer schärferen, roten Variante gibt) und den typischen Meeresfrüchtetapas und bin schon ein bisschen traurig, dass ich hier in so einem Touriort bin, wo es solche kulinarischen Erlebnisse kaum gibt – in Hinblick auf meine gerade verlorenen Granadapfunde bin ich allerdings auch ein bisschen froh ;)
Achso, übrigens, der Betreff bezieht sich übrigens auf einen Großteil meiner momentan Arbeit: Bilder hochladen, Bilder runterladen – uff. Werde nun auch privat Bilder hochladen, also los, schnell gucken gehen!
Grüße euch alle von der Insel des ewigen Frühlings, die schon im Sommer ist – an die 30 Grad und sehr heiß in den letzten Tagen!
Eure Dot(t)
Donnerstag, 29. April 2010
Freitag, 16. April 2010
Donnerstag, 15. April 2010
Lebenszeichen
Buenas tardes & Hallo,
Tag 5: Mehr Zebrastreifen, mehr Rollstühle, mehr verbrannte Engländer, hier bin ich wieder.
Um chronologisch vorzugehen:
Nach der Schlüsselübergabe Sonntag morgen genoss ich meinen freien Tag mit einem langen Strandpromenadenspaziergang und Sonne. A propos Schlüsselübergabe – die Spanier sind ja schon etwas schräg. Meine Vermieterin erklärte mir jedes noch so kleines Detail der Wohnung, am Ende habe ich gar nicht mehr zugehört und nur noch genickt. Wie man eine Markise aufkurbelt oder eine Zimmertüre abschließt, bekomme ich gerade noch hin, puh! Gegen Abend ging es leider dann mit Halsschmerzen los und ich verbrachte die Nacht mehr lesend als schlafend und zu allem Übel bin ich heute immer noch krank. Habe mir allerdings schon die Adresse eines deutschen Ärztezentrums besorgt und werde dieses morgen aufsuchen, wenn keine Besserung in Sicht ist…(Mitleidsbekunden werden gerne angenommen!)
Nun ja, am Montag war dann mein Umzug, kurz & schmerzlos mit dem Taxi und ich lernte meine portugiesische Mitbewohnerin Andrea kennen und verbrachte den Tag mit Schlafen, Koffer ausräumen, Schlafen, Lesen, Einkaufen. Fühle mich sehr wohl in der Wohnung, mein Zimmer ist zwar wirklich klein, aber der Rest der Wohnung absolut ausreichend und die Lage ist perfekt. Noch habe ich das Internetproblem nicht gelöst, aber auch das wird sich geben…
Dienstag: Bin wieder nach Los Cristianos gefahren und wollte mir endlich eine Handykarte holen – leider hatte der Anbieter immer noch Probleme und vertröstete mich auf heute, mal gucken ob es heute klappt, sonst werde ich mich wohl nach was anderem umsehen. Nach einer langen Siesta schleppte ich mich mit letzter Kraft zum Supermarkt um Wasser (5 Liter Kanister für 0,73 €, wow) und vor allem Waschmittel zu kaufen und verbrachte dann den Rest des Tages im Bett und auf dem Sofa und schaute eine sehr interessante Reportage über Uganda und Madrid an.
Heute, Mittwoch: Gesundheitlich wieder etwas besser aufgestellt habe ich frühs voller Elan meine Wäsche gewaschen und war doch etwas verwundert warum meine schwarze Hose plötzlich rostbraune Flecken aufwies. Und zudem alles sehr nach Chemie roch. Andrea eilte zur Hilfe und schaute mich nur fragend an „Bleach?“ – uuuuuups, ich dachte mir doch, dass mir das Wort auf der Packung so gar nicht bekannt vorkommt und ich das Wort für Waschmittel eigentlich kennen müsste. Aber hey, es war wirklich günstig! Nun hab ich es tatsächlich fertig gebracht, drei gute Sachen mit rötlichen Flecken zu versehen – der Rest war glücklicherweise nur Unter- und Schlafwäsche. Hier kommen alle Hausfrauen ins Spiel: Lässt sich das irgendwie rückgängig machen?? Weiter auf eine einheitliche Farbe bleichen? Färben? Sachdienliche Hinweise werden gerne unter dem Stichwort „Pavianhose“ unter der extra eingerichteten Emailadresse Paraplu@web.de entgegengenommen.
Zumindest habe ich so heute schon viiiiiiiel gelacht! Übrigens: Gestern abend hat es schlimm geregnet und gestürmt, so dass ich heute erstmal einen vom Winde verwehten Schuh suchen musste – Andrea fand ich recht schnell an der nächsten Hecke! Und auch heute fing es gleich in der Früh mit dem Regnen an und es geht ein unglaublicher Wind – als die ungewohnte Wettersituation sich etwas beruhigte, bin ich losgezogen um in meiner „Oficina“ mal Hallo zu sagen. Meine Koordinatorin war / ist zwar krank, aber ich wurde herzlich empfangen. Zu allem Übel muss ich mir ein N.I.E. (Número de Identidad de Extranjero) machen lassen, also quasi eine Nummer für Ausländer, die hier wohnen. Natürlich ist meine Nummer aus Granada hier NICHT gültig und so darf ich das ganze bürokratische Prozedere abermals durchlaufen. Das heißt konkret: Im Rathaus muss ich mir zunächst eine Einwohnermeldebestätitigung holen, damit dann zur Polizeistation fahren um diese und ein N.I.E-Formular dort abzugeben, anschließend geht es zur Bank um die Gebühr einzuzahlen und dann wieder zurück zur Polizeistation. Natürlich liegt das Rathaus etwa 10 km in die eine, die Polizeistation die gleiche Distanz in die andere Richtung von mir entfernt. Haken an der Sache: Momentan hätte ich zwar Zeit (1. Arbeitstag ist am Montag), aber bekomme den für das Einwohnermeldeamt wichtigen Mietvertrag erst am Samstag, so, dass ich das Ganze erst am Montag machen kann. Netterweise haben die freundlichen TUI-Damen mir dafür freigegeben, was soll ich auch anderes machen. Jetzt fragt sich der ein oder andere warum ich das überhaupt mache: um Geld zu sparen. Wenn ich diese Nummer nicht habe, werden mir 20 % (!) von meinem Gehalt abgezogen, mit der Nummer nur 2 % - dafür lohnt sich das Ganze doch. Allerdings ärgere ich mich ein bisschen, dass diese Nummer nicht Spanienweit gilt, sonder wohl für jede Region neu ausgefüllt werden muss. Kurze Anekdote am Rand: Bei unserer N.I.E-Odysee in Granada verschrieb sich die Beamtin und meine Mum erhielt einen neuen Namen: Waltrand, haha!
Übrigens konnte ich einen kurzen Blick auf meinen Arbeitsplan für nächste Woche werfen und konnte feststellen, dass ich gleich am Dienstag auf einen halbtägigen Teideausflug mit soll / darf. Die Reiseführerlektüre dazu machte mir allerdings Angst, da nur von „sehr schwerer Wanderung“, „nur mit sehr guter Kondition“ etc. die Rede war – ich war froh, als ich die Seite mit dem harmlosen Touriausflug fand. Ein bisschen Bammel habe ich allerdings trotzdem, da mir 1. so gut wie immer bei kurvigen Bergstrassen richtig schlecht wird, 2. ich absolut kein Fan von Auf-dem-Berg-Rumgekraxele bin, ich dazu a) weder das Schuhwerk, b) noch die Kondition mitbringe. 3. hab ich Höhenangst und 4. mag ich keine Berge. Das sollten genug Gegenargumente sein Hoffe, dass ich dann am Mittwoch, wo einfach ganztätig „Exkursion“ eingetragen war, etwas lustigeres machen darf – falls ich mich bis dahin vom Bergschreck erholt habe. Natürlich bin ich mir bewusst, dass ein längerer Teneriffaaufenthalt ohne Teide nichts wert ist, schließlich ist das der höchste Berg Spaniens und ich weiß es auch zu schätzen, dass ich das Ganze kostenlos machen darf…Man muss ja etwas unken dürfen…
Lange Rede, kurzer Sinn: Freue mich auf meine Arbeit und hoffe, dass bis dahin die Halsschmerzen weg sind oder mir ein netter Arzt was tolles verschreibt.
Liebe Grüße und hasta pronto,
Doro
PS: Änni, unser Portugiesischkurs war wohl nichts wert oder wir sprechen schlimmen Dialekt: meine Mitbewohnerin hat das mit „fazer pickinicki (?)“ nicht wirklich verstanden. Viel Spaß in diesem Sinne also beim Schwedischkurs, möge er erfolgreicher verlaufen.
PPS: Don Aal, Du hast mich umsonst verrückt gemacht, wenn alles dabei bleibt, arbeite ich tatsächlich „nur“ von Montag bis Freitag.
PPPS: An alle: Ich bemühe mich, wie von vielen gewünscht, keine Palmenbilder zu machen und diese schon gar nicht hochzuladen. Ich hoffe, ihr wisst das zu schätzen!
Nachtrag: Jetzt ist schon Donnerstag und ich habe ein Einkaufszentrum mit Wlan-Zone gefunden! Habe nun auch ein spanisches Handy, schreibt mir einfach, wenn ihr diese haben wollt…und mir geht’s schon wieder ein bisschen besser.
2. Nachtrag: Gerade kam der Polizist, WLAN ist gratis, aber der Strom nicht. Schade.
Tag 5: Mehr Zebrastreifen, mehr Rollstühle, mehr verbrannte Engländer, hier bin ich wieder.
Um chronologisch vorzugehen:
Nach der Schlüsselübergabe Sonntag morgen genoss ich meinen freien Tag mit einem langen Strandpromenadenspaziergang und Sonne. A propos Schlüsselübergabe – die Spanier sind ja schon etwas schräg. Meine Vermieterin erklärte mir jedes noch so kleines Detail der Wohnung, am Ende habe ich gar nicht mehr zugehört und nur noch genickt. Wie man eine Markise aufkurbelt oder eine Zimmertüre abschließt, bekomme ich gerade noch hin, puh! Gegen Abend ging es leider dann mit Halsschmerzen los und ich verbrachte die Nacht mehr lesend als schlafend und zu allem Übel bin ich heute immer noch krank. Habe mir allerdings schon die Adresse eines deutschen Ärztezentrums besorgt und werde dieses morgen aufsuchen, wenn keine Besserung in Sicht ist…(Mitleidsbekunden werden gerne angenommen!)
Nun ja, am Montag war dann mein Umzug, kurz & schmerzlos mit dem Taxi und ich lernte meine portugiesische Mitbewohnerin Andrea kennen und verbrachte den Tag mit Schlafen, Koffer ausräumen, Schlafen, Lesen, Einkaufen. Fühle mich sehr wohl in der Wohnung, mein Zimmer ist zwar wirklich klein, aber der Rest der Wohnung absolut ausreichend und die Lage ist perfekt. Noch habe ich das Internetproblem nicht gelöst, aber auch das wird sich geben…
Dienstag: Bin wieder nach Los Cristianos gefahren und wollte mir endlich eine Handykarte holen – leider hatte der Anbieter immer noch Probleme und vertröstete mich auf heute, mal gucken ob es heute klappt, sonst werde ich mich wohl nach was anderem umsehen. Nach einer langen Siesta schleppte ich mich mit letzter Kraft zum Supermarkt um Wasser (5 Liter Kanister für 0,73 €, wow) und vor allem Waschmittel zu kaufen und verbrachte dann den Rest des Tages im Bett und auf dem Sofa und schaute eine sehr interessante Reportage über Uganda und Madrid an.
Heute, Mittwoch: Gesundheitlich wieder etwas besser aufgestellt habe ich frühs voller Elan meine Wäsche gewaschen und war doch etwas verwundert warum meine schwarze Hose plötzlich rostbraune Flecken aufwies. Und zudem alles sehr nach Chemie roch. Andrea eilte zur Hilfe und schaute mich nur fragend an „Bleach?“ – uuuuuups, ich dachte mir doch, dass mir das Wort auf der Packung so gar nicht bekannt vorkommt und ich das Wort für Waschmittel eigentlich kennen müsste. Aber hey, es war wirklich günstig! Nun hab ich es tatsächlich fertig gebracht, drei gute Sachen mit rötlichen Flecken zu versehen – der Rest war glücklicherweise nur Unter- und Schlafwäsche. Hier kommen alle Hausfrauen ins Spiel: Lässt sich das irgendwie rückgängig machen?? Weiter auf eine einheitliche Farbe bleichen? Färben? Sachdienliche Hinweise werden gerne unter dem Stichwort „Pavianhose“ unter der extra eingerichteten Emailadresse Paraplu@web.de entgegengenommen.
Zumindest habe ich so heute schon viiiiiiiel gelacht! Übrigens: Gestern abend hat es schlimm geregnet und gestürmt, so dass ich heute erstmal einen vom Winde verwehten Schuh suchen musste – Andrea fand ich recht schnell an der nächsten Hecke! Und auch heute fing es gleich in der Früh mit dem Regnen an und es geht ein unglaublicher Wind – als die ungewohnte Wettersituation sich etwas beruhigte, bin ich losgezogen um in meiner „Oficina“ mal Hallo zu sagen. Meine Koordinatorin war / ist zwar krank, aber ich wurde herzlich empfangen. Zu allem Übel muss ich mir ein N.I.E. (Número de Identidad de Extranjero) machen lassen, also quasi eine Nummer für Ausländer, die hier wohnen. Natürlich ist meine Nummer aus Granada hier NICHT gültig und so darf ich das ganze bürokratische Prozedere abermals durchlaufen. Das heißt konkret: Im Rathaus muss ich mir zunächst eine Einwohnermeldebestätitigung holen, damit dann zur Polizeistation fahren um diese und ein N.I.E-Formular dort abzugeben, anschließend geht es zur Bank um die Gebühr einzuzahlen und dann wieder zurück zur Polizeistation. Natürlich liegt das Rathaus etwa 10 km in die eine, die Polizeistation die gleiche Distanz in die andere Richtung von mir entfernt. Haken an der Sache: Momentan hätte ich zwar Zeit (1. Arbeitstag ist am Montag), aber bekomme den für das Einwohnermeldeamt wichtigen Mietvertrag erst am Samstag, so, dass ich das Ganze erst am Montag machen kann. Netterweise haben die freundlichen TUI-Damen mir dafür freigegeben, was soll ich auch anderes machen. Jetzt fragt sich der ein oder andere warum ich das überhaupt mache: um Geld zu sparen. Wenn ich diese Nummer nicht habe, werden mir 20 % (!) von meinem Gehalt abgezogen, mit der Nummer nur 2 % - dafür lohnt sich das Ganze doch. Allerdings ärgere ich mich ein bisschen, dass diese Nummer nicht Spanienweit gilt, sonder wohl für jede Region neu ausgefüllt werden muss. Kurze Anekdote am Rand: Bei unserer N.I.E-Odysee in Granada verschrieb sich die Beamtin und meine Mum erhielt einen neuen Namen: Waltrand, haha!
Übrigens konnte ich einen kurzen Blick auf meinen Arbeitsplan für nächste Woche werfen und konnte feststellen, dass ich gleich am Dienstag auf einen halbtägigen Teideausflug mit soll / darf. Die Reiseführerlektüre dazu machte mir allerdings Angst, da nur von „sehr schwerer Wanderung“, „nur mit sehr guter Kondition“ etc. die Rede war – ich war froh, als ich die Seite mit dem harmlosen Touriausflug fand. Ein bisschen Bammel habe ich allerdings trotzdem, da mir 1. so gut wie immer bei kurvigen Bergstrassen richtig schlecht wird, 2. ich absolut kein Fan von Auf-dem-Berg-Rumgekraxele bin, ich dazu a) weder das Schuhwerk, b) noch die Kondition mitbringe. 3. hab ich Höhenangst und 4. mag ich keine Berge. Das sollten genug Gegenargumente sein Hoffe, dass ich dann am Mittwoch, wo einfach ganztätig „Exkursion“ eingetragen war, etwas lustigeres machen darf – falls ich mich bis dahin vom Bergschreck erholt habe. Natürlich bin ich mir bewusst, dass ein längerer Teneriffaaufenthalt ohne Teide nichts wert ist, schließlich ist das der höchste Berg Spaniens und ich weiß es auch zu schätzen, dass ich das Ganze kostenlos machen darf…Man muss ja etwas unken dürfen…
Lange Rede, kurzer Sinn: Freue mich auf meine Arbeit und hoffe, dass bis dahin die Halsschmerzen weg sind oder mir ein netter Arzt was tolles verschreibt.
Liebe Grüße und hasta pronto,
Doro
PS: Änni, unser Portugiesischkurs war wohl nichts wert oder wir sprechen schlimmen Dialekt: meine Mitbewohnerin hat das mit „fazer pickinicki (?)“ nicht wirklich verstanden. Viel Spaß in diesem Sinne also beim Schwedischkurs, möge er erfolgreicher verlaufen.
PPS: Don Aal, Du hast mich umsonst verrückt gemacht, wenn alles dabei bleibt, arbeite ich tatsächlich „nur“ von Montag bis Freitag.
PPPS: An alle: Ich bemühe mich, wie von vielen gewünscht, keine Palmenbilder zu machen und diese schon gar nicht hochzuladen. Ich hoffe, ihr wisst das zu schätzen!
Nachtrag: Jetzt ist schon Donnerstag und ich habe ein Einkaufszentrum mit Wlan-Zone gefunden! Habe nun auch ein spanisches Handy, schreibt mir einfach, wenn ihr diese haben wollt…und mir geht’s schon wieder ein bisschen besser.
2. Nachtrag: Gerade kam der Polizist, WLAN ist gratis, aber der Strom nicht. Schade.
Sonntag, 11. April 2010
Bienvenido otra vez
Hallo ihr Lieben,
hier bin ich mal wieder und werde euch die nächsten drei Monate auf dem Laufenden halten...bin seit gestern in Adeje/Teneriffa und werde dort ein Praktikum in der Touribranche machen. Bin mit vielen AIDA-Gästen mitten in der Nacht losgeflogen und gestern früh gut in meinem Hotel gelandet - nach einem kurzen Nickerchen und einem ausgiebigen Frühstück ging es los auf die Zimmersuche - mein ehrgeiziges Ziel war es dieses bis Morgen zu finden, solange habe ich nämlich das Hotelzimmer gebucht. Bin nach Los Cristianos gefahren, da es dort ein Kulturzentrum mit Zimmeraushängen gibt, leider waren diese meist nicht in Adeje, wo ich arbeite. Nach einer Siesta bin ich dann an der Strandpromenade hier langgeschlendert & hab genau einen Aushang entdeckt - angerufen - Termin vereinbart - Zimmer angeschaut! Ab morgen werde ich einziehen, eine nette Wohnung in einer Anlage mit Pool (wird repariert, bis zum Sommer wahrscheinlich, doof) mit einer Portugiesin als Mitbewohnerin, die ich allerdings noch nicht kenne. Die Entscheidung fiel recht schnell, da ich hier eben nicht einer großen Stadt bin und es nicht WGs wie Sand am Meer gibt. Davon abgesehen hat die Wohnung auch alles was man braucht und ist nur 3(!) Gehminuten von meiner Arbeit entfernt uuuuuund etwa 15 Minuten zum Strand. So, ihr dürft mir also gratulieren!! Da es hier seit neusten Lidlfilialen gibt, braucht ihr mir auch keine Care-Pakete schicken, über Post freue ich mich natürlich trotzdem und schicke die Adresse jedem, der möchte...
Denke ich werde mich hier drei Monate auf jeden Fall wohlfühlen - es gibt viel zu Sehen und Erleben und das tolle Wetter ist natürlich auch nicht unbedeutend. Über Adeje selbst kann man sagen: es gibt viele Chinabüffetrestaurants, viele Zebrastreifen und extrem viele Engländer, die man natürlich - wie könnte es anders sein - an den verbrannten Wampen erkennt. In Los Cristianos sind mir außerdem viele Rollstuhlfahrer aufgefallen. Allerdings sind die Touris nicht wie erwartet alle jenseits der 70, sondern viele junge Familien und Paare sind auch hier - was wahrscheinlich auch an den Ferien liegt.
So, das war´s zunächst einmal von mir - da ich in der Wohnung kein Internet habe, werde ich mal sehen, wie ich das mache...Hasta luego und ganz liebe Grüße von der "Insel des ewigen Frühlings"!
hier bin ich mal wieder und werde euch die nächsten drei Monate auf dem Laufenden halten...bin seit gestern in Adeje/Teneriffa und werde dort ein Praktikum in der Touribranche machen. Bin mit vielen AIDA-Gästen mitten in der Nacht losgeflogen und gestern früh gut in meinem Hotel gelandet - nach einem kurzen Nickerchen und einem ausgiebigen Frühstück ging es los auf die Zimmersuche - mein ehrgeiziges Ziel war es dieses bis Morgen zu finden, solange habe ich nämlich das Hotelzimmer gebucht. Bin nach Los Cristianos gefahren, da es dort ein Kulturzentrum mit Zimmeraushängen gibt, leider waren diese meist nicht in Adeje, wo ich arbeite. Nach einer Siesta bin ich dann an der Strandpromenade hier langgeschlendert & hab genau einen Aushang entdeckt - angerufen - Termin vereinbart - Zimmer angeschaut! Ab morgen werde ich einziehen, eine nette Wohnung in einer Anlage mit Pool (wird repariert, bis zum Sommer wahrscheinlich, doof) mit einer Portugiesin als Mitbewohnerin, die ich allerdings noch nicht kenne. Die Entscheidung fiel recht schnell, da ich hier eben nicht einer großen Stadt bin und es nicht WGs wie Sand am Meer gibt. Davon abgesehen hat die Wohnung auch alles was man braucht und ist nur 3(!) Gehminuten von meiner Arbeit entfernt uuuuuund etwa 15 Minuten zum Strand. So, ihr dürft mir also gratulieren!! Da es hier seit neusten Lidlfilialen gibt, braucht ihr mir auch keine Care-Pakete schicken, über Post freue ich mich natürlich trotzdem und schicke die Adresse jedem, der möchte...
Denke ich werde mich hier drei Monate auf jeden Fall wohlfühlen - es gibt viel zu Sehen und Erleben und das tolle Wetter ist natürlich auch nicht unbedeutend. Über Adeje selbst kann man sagen: es gibt viele Chinabüffetrestaurants, viele Zebrastreifen und extrem viele Engländer, die man natürlich - wie könnte es anders sein - an den verbrannten Wampen erkennt. In Los Cristianos sind mir außerdem viele Rollstuhlfahrer aufgefallen. Allerdings sind die Touris nicht wie erwartet alle jenseits der 70, sondern viele junge Familien und Paare sind auch hier - was wahrscheinlich auch an den Ferien liegt.
So, das war´s zunächst einmal von mir - da ich in der Wohnung kein Internet habe, werde ich mal sehen, wie ich das mache...Hasta luego und ganz liebe Grüße von der "Insel des ewigen Frühlings"!
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