Samstag, 30. Juli 2011

Panama y ya esta!

Der letzte Eintrag kommt aus Panama (ok, mittlerweile schon aus giessen...). wenn ich mich recht erinnere, sind wir auch noch etwas mehr schuldig. nach unserer zeit in cusco sind wir mit diversen langstreckenbussen einmal vom süd-osten perus in den nord-westen, fast bis ecuador gefahren. dort lockten uns strände und schönes wetter...

einen tag verbrachten wir im netten örtchen trujillo, das muss mal noch ohne foto gehen ;-)

dann gings weiter in den strand-/surferort máncora. dort hatten wir eine gute zeit...

am ersten tag perfektes wetter. danach gabs wolken noch und nöcher, aber so konnten wir den sonnenbrand vom ersten tag in ruhe auskurieren...

ich bin der linke, der der so krumm auf dem brett steht. sau anstrengend dieser sport!

vorher wurde noch n bissl meditiert... aber dann gings aufs brett

wir hatten ziemliches glück mit unserer anlage... wir haben quasi in der garage eines luxus-ressorts geschlafen. das war uns herzlich egal. schliesslich gabs einen privat-strand mit liegen, pool, jacuzzi, usw. da schläft man auch mal in ner ausgebauten garage!


von dort gings nach lima und ab in den flieger nach panama. in panama waren wir - zumindest ich - etwas vom klima außerhalb des flughafens geschockt: 30 grad und annähernd 100% luftfeuchtigkeit, kurz tropisches klima. nach 1-2 tagen in der stadt - die teilweise sehr schöne ecken hat - flüchteten wir zur karibik-seite und verbrachten 3 sehr schöne tage auf einer kleinen, feinen insel namens isla grande. dort haben wir eigentlich nichts gemacht... außer schwimmen, sonnen, essen und böötchen fahren ;-)

irgendwie wollten wir aber dann doch nochmal was anderes anschauen. wir sind weiter zur pazifik-seite an welcher auch panama-city liegt. dort gings ins boot und auf die nächste insel: isla de taboga! diese konnte dann nicht ganz mit den traumstränden usw. der isla grande mithalten. aber war trotzdem nett! danach haben wir uns noch den kanal angesehen (sehr beeindruckend, aber nicht auf fotos).

die ganzen netten strandbilder aus panama findet ihr unter diesem link:

- KLICK -


Das wars von unserer Südamerika-Reise. Vielen Dank fürs mitlesen und kommentieren! Feedback wird immer gern genommen. Wenn wir alle Fotos sortiert haben, gibts vl. noch ein Foto-Best-Of oder so...

Tschö!
Julian

Donnerstag, 14. Juli 2011

Was seit dem letzten Mal so passiert ist...

Also... seit dem letzten Reise-Eintrag ist einiges passiert. Wir hatten ja zuletzt die La Paz und Salzsee-Geschichte erzaehlt. Von dort gings an den Titicaca-See, war nur eine Busfahrt von 2-3h. Dort sind wir zu dem Oertchen Copacabana. Wer den beruehmten Strand in Rio de Janeiro kennt, weiss jetzt wo der Name herkommt. Der bolivianische Ort ist ein Pilgerort, der auch dem brasilianischen Strand im Angedenken an den beruehmten Pilgerort in Bolivien vergeben wurde.


Der Ort selbst ist sehr klein, hat eine malerische Bucht und eine schoene Kirche. Bei der Ankunft hats geschneit (gruml). Spaeter wurds besser und wir sind auf den Kalvarienberg, der Hauptpilgerort. Dazu muss man 300hm ueber sehr steile Treppen bezwingen. Auf um die 4000m Hoehe sehr anstrengend und kraftraubend. Dafuer gabs super Ausblicke (s.o. und unten).

Hier sieht man den See und rechts hinten die Isla del Sol. Diese Insel haben wir dann am naechsten Tag besucht und sind dort ein bisschen gewandert. Die Insel ist auch wieder eine Art Nationalheiligtum, da dort die Wiege der Inka-Kultur oder so aehnlich sein soll. Aus Zeit- und Platzgruenden leider keine Bilder hochgeladen... Die Rueckfahrt von 2h im Boot war dann sehr spannend. Es kam starker Wind auf und so entstand ein teilweise heftiger Seegang. Beim Anlegevorgang wurden dann auch knallhart die Luecken im Wissen des Kapitaens (geschaetzte 16 Jahre) offenbart. Erst nach dem gefuehlt zehnten Versuch konnten wir endlich von Bord. Einige Leute konnten ihren Mageninhalt gerade noch zurueckhalten... ;-) Doro hat aber alles bei sich behalten und das sogar ohne Tablette!

Danach gings nach Puno ergo dem peruanischen Seeteil. Dort war aber fast noch schlechteres Wetter und wir sind sofort weitergefahren. Daher keine Bilder.

Cusco und das heilige Tal
Hier gabs dann wieder besseres Wetter und sehr viele Sehenswuerdigkeiten. Dummerweise waren die Aufreisser auf der Strasse etwas nervig. Staendig werden einem hier Massagen, Pullis, usw. aufgeschwatzt. Aber man gewoehnt sich dran, Kopf runter und durch...

Wir langweilen mal nicht mit dem x-ten Kirchen-/Platzbild, sondern steigen im Urubamba-Tal/Heiliges Tal der Inka ein. Das liegt zwischen Machu Picchu (kurz MP) und Cusco. Dort gibts fast immer gutes Wetter, schoene Ausblicke und sehr viele Inka-Ueberbleibsel. Das ganze war frueher die Kornkammer Cuscos, das selbst das Zentrum der Inkawelt war. Wir haben die wichtigsten Orte uns angesehen und so langsam MP immer naeher gekommen. Oben sieht man unseren Guide in Pisaq, der uns die dortigen Ruinen naeherbrachte.



Das ist auch in Pisaq, im Hintergrund die Terrassenhaenge, wo frueher alles moegliche angebaut wurde. Der extrem steile Anstieg wurde mit dem Taxi erledigt, sehr gute Idee! Auf dem Bild sind noch 2 Deutsche Traveller im Bild, die mit uns die Fuerhung gemacht haben. Runter sind wir dann gelaufen, die Treppenstufen waren teilweise sehr hoch und schmal, das ganze bei schwindelerregenden Ausblicken. Spektakulaer!

Danach gings in den naechsten Ort, Ollanta.


Wir waren die steilen Treppen und Terrassen zwar schon gewoehnt, anstrengend auf ueber 3000m wars trotzdem... Manchmal musste man dann doch die Haende zur Hilfe nehmen, um die mueden Knochen den Berg raufzuwuchten... ;-)


Dorfplatz von Ollanta mit der Trachten-Gang. Die waren lustigerweise selbst Touris, zumindest haben sie Fotos vom Dorfplatz geschossen...


Faszinierend in Ollanta waren diese riesigen Steinbloecke. Hoehe locker ueber 2,50 und garantiert nicht aus mehreren Teilen gefertigt. Diese wurden - wie auch immer - die Terrassen hochgewuchtet, um als Tempel oder dergleichen zu dienen. Wenn man bedenkt, dass wir kaum unsere Koerper da hoch bekommen haben, wird diese Bauleistung noch beeindruckender. Die Bloecke wurden dabei absolut plan gehauen. Die Inkas verbauten die Steine ohne Moertel. Verblueffenderweise haben sich diese Bauwerke als stabiler als Moertelbauten erwiesen. Durch Erdbeben sind teilweise ganze Orte eingestuerzt, lediglich die Inkamauern sind stehengeblieben. In Cusco und im Heiligen Tal gibt es immer noch Haeuser, deren Mauern auf Inka-Fundamenten und -Mauerwerk errichtet sind!


Dann gings natuerlich nach Machu Picchu. Das ganze ist wirklich so spektakulaer wie man denkt. Zumindest was die Optik anbetrifft. Uns persoenlich haben die Touri-"Massen" nicht abgeschreckt oder gross gestoert. Die Mauern, usw. sollen jedoch durch die erzeugten Schwingungen Schaden nehmen und so wird es wohl bald viel schwieriger, dort hinzugelangen. Die Anzahl an Touris soll teilweise auf ein Viertel der heutigen Zahlen oder noch staerker beschraenkt werden...


Nachdem wir schon viele "Postkarten"-Bilder geschossen hatten, kam uns dieser "Herr" vor die Linse. Er gehoert zu irgendeiner freikirchlichen Gemeinde in Lima und hat seinen Bruder besucht... Zusammen mit dem Lama wirkt das schon ziemlich "inka" :-D Wir konnten uns vor lachen kaum halten, als er uns in seinem behaebig-anmutigen Gang und Gehabe von der Guete von Mutter Natur (Pachamama), usw. erzaehlt hat... Koennte auch einer Fernseh-Produktion entstammen...


Das gibts so 1-1 als Postkarte zu kaufen, haben wir aber selbst gemacht!


Im Hintergrund der in einem vorherigen Eintrag beschriebene Aussichtsberg Wayna Picchu. Im Endeffekt hat das normale Anschauen schon viel Zeit und Schweiss gekostet. Daher war ich nicht boese drum, nicht draufgewesen zu sein. Beides in einem Tag ist sehr, sehr hart...


Total kaputt nach 4h Truemmer-/Steinhaufen-Gelatsche in Machu Picchu! Feine Sache, aber schon anstrengend.



Das Bild hier ist bei den Ruinen von Sac´sayhuamam oder einfach Sexy Woman (kommt der tatsaechlichen Aussprache ziemlich nahe) entstanden. Hauptdevisenquelle der Peruaner ist das schon vorher beschriebene Lama. Neben der Wolle kann durch Fotogebuehren einiges an Kohle erbeutet werden. Doro hat sich dann mal wieder breitschlagen lassen und hat 1, 2 Soles gelunzt. Aber hat sich gelohnt oder?


Soo... mit Cusco und Co sind wir jetzt durch. Eigentlich wollten wir heute aufbrechen, jedoch wurde Doro von einer Magenattacke ausgeknockt. Wahrscheinlich ist es eine Lebensmittelvergiftung oder sowas in der Art. Nach dem x-ten Klobesuch bin ich dann los und hab nach ausfuehrlicher Beratung Antibiotika und Krampfloeser geshopt. Mittlerweile ist die Lage wieder stabil und wahrscheinlich koennen wir morgen mit dem Bus weiterfahren.

Wir fahren dann zurueck nach Lima, die Fahrt dauert 21h. Mit Bord-Unterhaltung, Liegesitzten, Essensservice, usw. sollte das aber zu schaffen sein. Wir wollen dann noch Richtung Norden und dort ein paar Straende anschauen und uns schon mal fuer Panama warm machen (anbraeunen). Dort gehts dann ab dem 22. hin und am 29. fliegen wir wieder zurueck...

Schoene Gruesse aus Cusco und bis bald,
Julian

Mittwoch, 13. Juli 2011

Die feuchte Aussprache der Lamas und ihrer Artverwandten


So, das hat ja jetzt etwas auf sich warten lassen... Thema Lamas und Konsorten. Das sind sehr p0ssierliche Tierchen (wie man hier sieht). Oft lassen sie sich bereitwillig streicheln oder fotografieren (nur mit freundlicher Einwilligung der Besitzer, die sich dafuer fuerstlich entlohnen lassen). Auf dem Bild sieht man die Canela aus Arequipa. Wir hatten uns dort vor geraumer Zeit mal eine Alpaka-Wollfabrik angeschaut, die auch ein Freilaufgehege beinhaltet hat. Aussage von der Fuehrerin: Jaja, geht nur rein, die sind Touris gewoehnt...

Tja, nach einer Weile zischt ploetzlich etwas nass-kalt an meinem Ohr vorbei und ich hoere Doro schreien: Oh nein!


Da wurde sie eiskalt erwischt! Die Fuehrerin durfte eigentlich nicht lachen, hat sich aber kaum zurueckhalten koennen. Ich hab extrem glueck gehabt, aber doro wurde erwischt ;-) Seitdem wissen wir: Lamaspucke laesst sich ebenso leicht entfernen wie sie angebracht wird und falls so ein Tierchen seine Ohren nach hinten anlegt, besser reissaus nehmen ;-)

In diesem Sinne... always mind the lama!


Wir sind noch in Cusco im Internet-Cafe, haben Machu Picchu hinter uns. Ich hab nur alte Fotos dabei, deshalb an dieser Stelle keine weiteren Fotos... Bald posten wir dann aktuelles!

Tschoehoe!

Sonntag, 10. Juli 2011

Doro roehrt ohne Hosen?

Hellas zusammen,

wir sind seit heute Mittag in Machu Picchu Pueblo. So wird der Ort mittlerweile umgetauft, obwohl er eigentlich Aguas Calientes heisst. Dadurch weiss der Pauschaltourist sofort, dass er sich in dem Ort am Fusse besagter Sehenswuerdigkeit befindet. Der Ort ist grausam, ohne Machu Picchu gaebe es ihn wohl gar nicht. Dafuer war die Anfahrt im Zug sehr sehr schoen. Im Zug sind auch in der einfachsten Klasse Fenster in die Decke eingelassen, so dass jeder die Landschaft noch besser geniessen kann... Die Anfahrt fuehrt durch eine spektakulaere Schlucht samt einem reissenden Fluss. Zu beiden Seiten ragen steile Berge auf, die teilweise in Schnee- und Eisriesen von ueber 5000m gipfeln. Einige Zeit spaeter werden die Steilwaende immer gruener und irgendwann befindet sich undurchdringlicher Dschungel um einen herum. Ploetzlich spukt einen der Bus im Oertchen (s.o.) aus...

Vom Doerfchen fahrt man dann per Bus einige hundert Hoehenmeter ueber steile Serpentinen zu Machu Picchu selbst hoch. Ich hatte urspruenglich ueberlegt, einen Aussichtsberg ueber unzaehlige Treppen zu besteigen (Wayna Picchu) von dem die schoenen Fotos von Machu Picchu gemacht werden. Der Weg ist jedoch sehr beschwerlich und steil, deshalb wurde der Zugang beschraenkt. Jeden Tag werden nur noch 400 Personen auf diesen Weg gelassen. Das hat dazu gefuehrt, dass Leute ab 2 oder 3 Uhr nachts vor der Busstation anstehen, um ja den ersten Bus um 5.30 nach Machu Picchu zu bekommen (dort werden die Eintritte fuer den Aufstieg vergeben). Wenn man dann um 6 Uhr oben ist, muss man mindestens bis 8 Uhr warten, um aufsteigen zu koennen. Um 7.30 wird es erst hell, d.h. man ist schon 6 oder mehr Stunden auf den Beinen, bevor der anstrengende Aufstieg beginnt und lungert davor in Dunkelheit herum... Habe mich - wen wunderts - dagegen entschieden. Was eine Quaelerei? Ich glaube ich wuerde nach so wenig schlaf den aufstieg gar nicht mehr schaffen ;-) geschweige denn danach noch Machu selbst anschauen gehen...


Doro unten ohne?

Quellen haben mir zugetragen, dass einige ziemlich wenig mit dem Titel des Blogs anfangen konnten. Jemand soll wohl allen Ernstes gefragt haben, ob es denn wirklich "Doro roehrt ohne Hosen" heisst! Wir haben uns extrem kaputt gelacht...

Den Blog haben wir wegen des Auslandssemesters in Spanien angelegt... hab dann einfach mal rumgegoogelt, um irgendwas lustiges spanisches als titel zu bekommen. am ende kam "un hueso duro de roer" raus, "einen schweren Stein ins Rollen bringen". Wir haben das dann irgendwie nicht mehr geaendert... Wahrscheinlich stimmt es noch nicht mal wirklich, aber damals waren die Spanisch-Kenntnisse noch sehr schlecht. Auf jeden Fall hat Doro noch ihre Hosen an und roehren tut sie meistens auch nicht ;-)


Soo... wir schauen uns morgen Machu an, wuenscht uns wenig Touris und gutes Wetter!
Julian & Doro

Dienstag, 5. Juli 2011

La Paz / Salar de Uyuni

Halloechen,

wir sind mittlerweile ueber den titicaca-see wieder nach peru gelangt. aktuell sind wir in cusco. die letzten tage haben noch einiges an fotos gebracht, deshalb nochmal ein nachschlag aus unserer zeit in bolivien, besonders vom salar de uyuni und aus la paz. Viel Spass!


kuenstlerisch wertvolles nachtbild von la paz



valle de la luna in la paz, schaut schoen aus ;-)




im bus nach oruro... der bus war eigentlich schon voll. eigentlich. eine kraeftig beleibte muddi (in bolivien nennt man die cholitas) sprang dann noch auf. da kein platz mehr frei war, hat sie sich einfach doros armlehne samt arm geschnappt und sich dort niedergelassen... zum glueck hat sie sich dann noch auf den fussboden gesetzt;-)



in oruro sind wir dann in den zug direkt zum salar umgestiegen. die fahrt war sehr angenehm im vergleich zur busfahrt (haben wir am rueckweg schmerzlich erfahren).



aussicht aus dem zug. man ist durch einen see durchgefahren. wenns mal laenger regnet, ist die strecke wohl dicht...




der sand hat sich so langsam aber sicher ins innere gefressen, perfekt dicht waren die fenster nicht. aber draussen sah es auch ziemlich nach sandsturm aus...


ausflug zum salar de uyuni. in einem kleinen oertchen kurz vor dem salar haben wir was gegessen und uns dabei die salzproduktion angesehen. nachdem das salz zu kleinen tuermen aufgeschichtet und getrocknet wurde, wird es in handarbeit verpackt. der preis, den die bauern fuer das salz kassieren ist minimal. das liegt daran, dass neben diesem salzsee noch weitere in bolivien vorhanden sind und die bauern ihr salz nur an nationale aufkaeufer verkaufen...


auf dem salar kann man dann ziemlich lustige fotos machen... doro traegt mich auf haenden ;-)


dem kaktus ist ein licht aufgegangen... das ist auf einer der groessten inseln im salar, isla incahuasi. dort stehen extrem alte kakteen, die bis zu 1200 jahre alt sind. aufgrund der extremen witterung wachsen sie 1cm pro jahr!


auch auf der insel


doro ist auf fussbedienung umgestiegen... es sind einfach zu viele fotos zu schiessen




surfin' bolivia


in diesem jeep wurden wir den ganzen tag lang rumgefahren. davon vl. die haelfte auf salz bzw. dem salar. teilweise sind durch die vielen reisegruppen richtige strassen auf dem salzsee entstanden. der fahrer ist der 2. v.l. hinten.



bei regen steht das wasser auf der salzkruste, bis es verdunstet ist. im deutschen winter - der regenzeit - ist der salar daher so gut wie unpassierbar. am ufer muss man aber auch im juni/juli noch durch diese pfuetzen... die horrorstories von versunkenen jeeps, etc. haben sich zum glueck nicht erfuellt...



salzhotel am ufer... schicke figuerchen aus salz



der weihnachtsmann aus salz


doro hat sonnenbrand, haha! ;-) nein, das hat echt getauscht. sie sah zwar aus wie ne tomate (sonst hab ich immer diese rolle), aber im hotel sah man dann nix mehr davon... kurzfrist-salar-brand oder so



so, das wars von uns erstmal. wir melden uns dann bald wieder!

doro und julian

Freitag, 1. Juli 2011

Salzige Angelegenheiten und mehr...

Hallo ihr Lieben,
es ist fast Halbzeit auf unserer Reise durch Peru und Bolivien, daher mal wieder Zeit fuer ein Update. Wir sind immer noch in La Paz, oder schon wieder...Die letzten Tage haben wir einen Ausflug zum Salar Uyuni gemacht, einem riesigen Salzsee im Sueden Boliviens. Dort kann man mehrtaegige Ausfluege mit einem Jeep machen und so bis zum chilenischen San Pedro de Atacama runterfahren. Da die letzten Wochen einige Touren wegen schlechtem Wetter ausgefallen sind und die Touren zudem recht anstrengend sein sollen (mitten im nirgendwo, keine Heizung, Holperpiste, Hoehe...) haben wir uns dazu entschieden nur eine 1-Tages-Tour zu machen. Das wichtigste, den Salzsee bekamen wir so auch zu sehen. Wir sind mit einer Bus-Zug-Kombi nach Uyuni gefahren, da die Strasse sehr holprig sein soll (stimmt! Konnten wir auf der Heimfahrt mit dem Bus dann bestaetigen). Hier in Bolivien gibt es nur noch wenige Zugstrecken, die aktiv sind, und die Strecke Oruru-Uyuni zaehlt dazu. Da wir kein Ticket hatten, fuhren wir recht zeitig mit dem Bus nach Oruru (auf der angeblich besten Strasse Boliviens) und hetzten dann zum Bahnhof. Glueck gehabt! Es gab war keine super-bequemen Sitze mehr, aber egal. So ging es mittags los, durch den See Popoo (ja, wirklich DURCH den See!) und dann wurde es eher uninteressant. Sehr staubige Angelegenheit! Aber die 3 Filme liessen die Zugfahrt wie im Nu vorbeigehen. Angekommen in Uyuni checkten wir im naechstbesten Hostel ein - und hatten ueberraschenderweise sogar zum ersten Mal eine eingebaute Heizung! Nach einer angenehmen Nacht machten wir uns dann auf die Suche nach einem Anbieter fuer die Tour. Es gibt an die 80 Anbieter in Uyuni - und das bei nur 12.000 Einwohnern! Wir steuerten zunaechst die Empfehlung unseres Reisefuehrers an und handelten eine Tour fuer 150 Bolivianos (eta 15 Euro) aus. Leider war die Dame nach unserem Ausflug zum Bankautomaten nicht mehr da, das Buero geschlossen und wir etwas ratlos, sollte die Tour doch schon bald losgehen. Eine recht zahnlose, aber freundliche Frau hat uns dann angesprochen und uns ihre eigene Tour schmackhaft gemacht. Fuer 1 Euro weniger und dafuer einen Stopp an einem Vulkan mehr. Super! Normalerweise muss man wohl ziemlich aufpassen, ob man einen guten Fahrer mit guten Wagen hat, und vor allem einen Fahrer, der nicht dem Alkohol verfaellt. Da wir nur eine Tagestour machten, war dieses Risiko recht gering, daher nahmen wir eine kleiner Agentur in Kauf. Ok, genug geredet: Wir fuhren in einem Jeep zu 8 los (gaaaaaaaanz bloede Idee, hinten war viel zu wenig Platz) und kamen bald beim ersten Stopp, dem Eisenbahnfriedhof, an. Dort stehen viele ausrangierte Loks - fuer mich eher nicht so spektakulaer. Spannend wurde es im naechsten Dorf. Wir bekamen die oertliche Salzproduktion gezeigt - sehr spannend, was in so einem Hinterhof alles produziert werden kann. Und dann gings auf den Salzsee. Das Salz ist zwischen 2 und 7 Meter dick und schon sehr beeindruckend - soweit das Auge reicht, nur weiss - weiss - weiss. Sehr gut geeeignet fuer lustige Bilder! Ausserdem stoppten wir bei der Isla Inkahuasi, eine Insel mitten im Nirgendwo mit 1200 Jahre alten Kakteen und einem kleinen Wanderweg mit Wahnsinnsaussicht. Anschliessend fuhren wir zu einem Vulkan - wir haben die Tour ja eigentlich extra wg dem Vulkan gekauft, da dort auch eine Lagune mit Flamingos sein sollten. Kurz: Vulkan vorhanden, Rest nicht. Nun gut. Auf dem Heimweg fuhren wir an einem Salzhotel vorbei, wo 3 von unseren Mitstreitern uebernachten wollten. Alles aus Salz gemacht und eine tolle Aussicht - wir waren ein bisschen neidisch! Gegen 19 Uhr waren wir zurueck in Uyuni, entdeckten dann, dass "unsere" Agentur doch auch Saeufer beschaeftigt (gerade war eine Gruppe da zum Geld-zurueck-fordern) und waren daher froh, nur ein Tagestrip gemacht zu haben. Unsere Gruppe war sehr nett, 2 recht schweigsame Chilen, 1 Venezolaner und 2 Australier. Die Australier reisen schon seit November durch die Weltgeschichte, haben laengere Zeit im Dschungel gelebt und hatten daher viel zu erzaehlen. Dies machte die Fahrt recht kurzweilig! Der Fahrer hat nicht sehr viel zum Gelingen beigetragen und teilweise Falschinformationen rausgegeben. Aber gut. Alles in allem ein sehr gelungener Ausflug! In Erinnerung bleibt uns bestimmt auch die Heimfahrt auf der Rumpelpiste. Oh ja, die ist wirklich rumpelig! Wenn irgendjmd. mal zum Salar will: Zug fahren wird unbedingt angeraten! Heute morgen erreichten wir dann voellig muede La Paz und troedelten den Tag etwas rum. Morgen gehts dann nach Copacabana (jaja, das Orginal ist naemlich in Bolivien und nicht in Brasilien!) und somit an den Titicaca-See. Auf den Spuren von Pippi Langstrumpf sozusagen :)
So und jetzt versuche ich mal Bilder hochzuladen - mal gucken ob es diesmal besser klappt!
In diesem Sinne, viele Gruesse aus La Paz
von Doro und Julian

PS: Bolivien und schnelles Internet funktiniert wohl nicht. Auf die Bilder muesst ihr also noch ein bisschen warten. Wir arbeiten dran!

Sonntag, 26. Juni 2011

Bilder zu den letzten Tagen

blick aus dem bus-fenster (sorry fuer die quali, auch auf den naechsten bildern)... frei laufende vicuñas und berge... das ist relativ am anfang der strecke arica/chile - la paz/bolivien

rastplatz an der strasse mit bergriesen im hintergrund...


lago chungara auf 4500m... zum schwimmen ist der steg wohl nicht gedacht ;-)

s.o.

grenze auf 4600m. wir mussten einmal aus dem bus raus, die formalitaeten klaeren und dann wieder rein. das hat auch schon gereicht von der anstrengung her...

ich glaube, dass ist der nevado sajama. mit 6500m der hoechste berg boliviens

sonnenuntergang am altiplano, kurz vor la paz. man kann vl schon ein paar lichter der stadt sehen...

telefonzelle in der fussgaengerzone von la paz ;-)

kathedrale von la paz

ein regierungsgebauede

auch nochmal ein regierungsdings

kathedrale mit taubenschlag ;-)

altstadtszenerie...

doros lieblingsauto

irgendne kirche. im hintergrund sieht man die steil aufragenden haenge. die stadt beginnt auf 3100m und geht bis auf 4000m hoch. die aermsten leben oben (weniger luft, kaelter), die reichen unten. an den steilen haengen hat man zwar ne schoene aussicht, ist aber natuerlich nicht die beste wohnoption...

die shopping goodies (nein, ich hab keine drogen genommen)... das shirt was ich anhabe, ist aus arequipa, peru...


unser hotelzimmer... wer findet die tuer? ;-) das ganze hotel ist so lustig angemalt, voll cool.


Im Bericht vorher gabs ja den Bericht zu den Bildern. Bei der naechsten Maus gibts dann die Bilder-Geschichte von Doro und Canela, dem freundlichen Alpaca aus Arequipa, das Doro nass gemacht hat und auch noch ein paar Bilder von der Grenze Peru-Chile und Arica, Chile.

Bis dahin! Julian & Doro