Montag, 20. Juni 2011

Arequipa calling

So, dann jetzt endlich nochmal ein paar fotos... wir sind jetzt schon ne woche oder so in arequipa und umgebung. hier ist es wirklich sehr schoen. super altstadt, alles ziemlich ordentlich und sicher, viele attraktionen, usw. => super! auf dem bild oben sieht man die plaza de armas mit kathedrale im hintergrund (da hinter sind - gerade in wolken gefangen - auch zwei 6000er zu sehen).

von jeder oertlichen dachterasse hat man hier diese fantastische aussicht: das chachani-massiv (ueber 6000m) zur linken und rechts el misti (5800m), die beiden hausberge der stadt.


wenn wir keine lust auf touri-action haben, entspannen wir uns einfach auf der dach-terrasse, immer die 2 hohen berge im blick. das wetter ist hier durch ein mikroklima jeden tag sonnig und tagsueber mit temperaturen von ueber 20 grad auch sehr warm (trotz winter). nachts wirds dann etwas frischer, aber man kann auch mit pulli spass haben (doro ist anderer meinung ;-).


ich hab mich dann auch an die nationalspeise meerschweinchen (cuy) gewagt. sieht nicht sehr appetitlich aus und schmeckt nicht herausragend. ist einfach nicht viel dran und etwas eklig siehts natuerlich auch aus (doro weiss jetzt wo vor ueber 10 jahren ihr meerschweinchen gelandet ist, seufz)...


solche lustigen muetzen gibts hier auch... kann man von karneval bis schneesturm fuer alles nutzen. wem sollen wir sowas mitbringen? interesse? ;-)


pisco sour im mondschein - pisco sour ist das peruanische nationalgetraenk und schmeckt echt lecker (pisco schnaps, mit eiweiss, limettensaft und x). im hintergrund die kathedrale, sehr nette location.


blick aus dem kloster santa catalina (brunnen) auf den misti... das kloster ist echt schoen und ueber 400 jahre alt. bis auf die nonnen hatte da bis 1970 niemand zugang, da eine mauer alles umschloss. die nonnen wurden ueber drehtueren versorgt und hatten nur sprachkontakt mit der aussenwelt. als dann in den 70ern die tueren geoeffnet wurden, waren die peruaner sehr ueberrascht, was sich jahrhundertelang hinter den mauern verbarg. teilweise lebten die nonnen wie im mittelalter und auf grund der geringen anzahl an nonnen (30 oder so, zu hochzeiten waren ueber 400 frauen vor ort) entschlossen sie sich zur oeffnung zur aussenwelt. das kloster selbst ist ziemlich gross und nett anzuschauen... heute leben dort immer noch einige nonnen, deren welt man aber nicht besichtigen kann.


das war der patio (innenhof) unseres ersten hotels. die dachterasse war ebenfalls sehr schoen, jedoch war das mit dem warmen wasser so eine sache... so richtig funktionieren wollte es nicht und so haben wir gewechselt.


das ist nochmal ein blick aus dem bus-fenster waehrend der fahrt. schon bei diesen gelegenheiten wird einiges fuers auge geboten...

auf grund der extrem langsamen internet-verbindung mach ich erstmal schluss. doro wird sich spaeter nochmal mit einem bericht ueber unseren wochenendausflug melden. wir waren in einem ca 140km entfernten tal, dem colca canyon. dort haben wir einiges erlebt (u.a. haben wir die extreme hoehe ueberstanden, es ging ueber 4900m hohe paesse mit dem auto und geschlafen haben wir auf 3600m)...

bis spaeter,
julian

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